Pädagogischer Ansatz

Die pädagogische Arbeit in der Rasselbande ist situationsorientiert und teiloffen. Das heißt, wir arbeiten nach Themen, die sich aus dem täglichen Zusammenleben mit den Kindern, ihren Erfahrungen, Bedürfnissen und Erlebnissen richten. Darüber hinaus fließen natürlich jahreszeitlich bedingte Themen in unser Leben in der Rasselbande ein.

Kinder nehmen nur das auf, was sie interessiert und was sie selbst erleben und erfahren können. Daher ist es sinnvoll, und wichtig für die Kinder, dass wir ihre Situation beobachten und erkennen.

Wir bieten ihnen zahlreiche Spielmöglichkeiten und Erfahrungsräume, damit sie im Freispiel auf ihre eigene Art und Weise einen Zugang zu ihrer Umwelt finden. Mit ansprechender Raumgestaltung, Materialauswahl, Spielpartnern und Bezugspersonen haben die Kinder ein entsprechend gestaltetes Umfeld, was das Leben, Erleben und Lernen in der Rasselbande verlässlich und motivierend macht.

Die Kinder gehören fest zu einer unserer vier Gruppen. Dort beginnen sie den Tag mit dem Morgenkreis, nehmen Frühstück und Mittagessen ein und gestalten mit den Erzieherinnen den Tagesablauf.

Darüber hinaus haben die Kinder die Möglichkeit, das gesamte Haus, mit seinen unterschiedlichen Möglichkeiten und Spielbereichen zu nutzen. Somit lernen die Kinder nach und nach alle anderen Kinder und Mitarbeiter der Rasselbande kennen und können Freundschaften auch über den Gruppenraum hinaus schließen.

Unser Hauptaugenmerk liegt in der pädagogischen Arbeit auf dem Freispiel (siehe sep. Thema).

Ergänzend dazu bieten wir AG’s  zu unterschiedlichen Themen und für wechselnde Altersgruppen an.

So finden sich im Laufe des Kindergartens z.B. folgende Angebote wieder:

  • Waldwoche/ -tag
  •  Musik AG
  • Experimente AG
  • Backen/ Kochen
  • Maxigruppe
  • Turnen in der „Stammgruppe – Yoga AG
  • Rangeln & Raufen
  • Psychomotorisches Turnen  v.m.

Ein wichtiges Merkmal unserer pädagogischen Arbeit ist das teiloffene Konzept.

Das bedeutet, dass die Kinder zum einen einer festen und vertrauten Gruppe angehören, zum anderen aber auch die Freiheit haben, sich Spielbereiche im gesamten Haus auszusuchen.

Hierdurch fördern wir die Selbständigkeit und das Verantwortungsgefühl der Kinder. Sie haben die Gelegenheit auch mit Kindern anderer Gruppen zu spielen und darüber hinaus haben wir einen viel umfassenderen Blick auf die Kinder, da unterschiedliche Kolleginnen diese beim Spiel erleben. So können die Fachkräfte in einen qualifizierten pädagogischen Austausch über jedes Kind treten.

Die einzelnen Spielbereiche haben ihre speziellen Regeln, an die sich die Kinder gewöhnen müssen und werden von einer Erzieherin betreut. Somit ist gewährleistet, dass die Freispielzeit gewisse, für die Kinder verlässliche Strukturen hat.

Während dieser Zeit werden Aktionen für die Kinder angeboten, an denen sie je nach Interessen und Fähigkeiten teilnehmen können.

Außerdem ist es uns wichtig, die Kinder an den Abläufen und Entscheidungsprozessen in der Einrichtung zu beteiligen. Daher finden regelmäßige Gesprächskreise und Kinderkonferenzen statt, bei denen die Kinder lernen, dass sie ihre Meinung sagen können und sollen.

Partizipation –  die Einbeziehung von Kindern bei allen das Zusammenleben betreffenden Ereignissen und Entscheidungsprozessen – Power Point Vortrag Partizipation

Sie lernen, sich selbst zurück zu halten, bis sie an der Reihe sind und andere Kinder aussprechen zu lassen. Sie werden an Entscheidungsprozessen beteiligt, um erste Einblicke in das Thema Demokratie zu erhalten.